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Disaster Management und GDI

Im Rahmen der Summer School zum Thema “Location Based Services” wurde auch das Thema Disaster Management angesprochen. Ebenfalls ein Thema, dem ich bis dahin keine besondere Aufmerksamkeit beigemessen habe. Das Thema an und für sich ist auch jetzt für mich noch nicht speziell interessant, aber es wurde an der Summer School zurecht betont, dass für ein funktionierendes Katastrophenmanagement der Einsatz von Geodaten und GIS-Technologie unumgänglich ist. Dies wurde von dem niederländischen Experten Henk Scholten an etlichen Beispielen eindrücklich demonstriert. Es ist ebenfalls eine Tatsache, dass diesem Aspekt in bestehenden Katastrophenübungen und Konzepten zuwenig Rechnung getragen wurde. Z.B. war nach dem Hurricane Katrina in den USA die staatliche Katastrophenhilfe komplett überfordert und viele Informationen (und damit auch Geodaten) wurden informell und ad-hoc über eigene Wege (v.a. Google Earth) ausgetauscht und publiziert. Dies zeigt eindrücklich, wie wichtig eine gut konzipierte und auf offenen Standards aufbauenden Geodateninfrastruktur im Rahmen eines wirkungsvollen Katastrophenmanagements ist. Dies ist ein Grund mehr, eine solche GDI zu fordern und zu fördern. Dies wurde zurecht auch von KOGIS und e-geo.ch erkannt. Sehr interessant in diesem Zusammenhang ist übrigens das Buch “Successful Response starts with a map“, das ich mir evtl. gelegentlich genauer anschauen werde.

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