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Das Wiesel

Letzten Sonntag genoss ich das tolle Frühlingswetter auf dem Velo mit einer Rundfahrt durch das Seeland. Zwischen Studen und Jens sah ich ein kleines weisses Tier über die Strasse in die Büsche huschen. Das machte mich neugierig, hatte ich doch so etwas noch nie gesehen. Also stellte ich mein Velo an den Strassenrand und wartete. Das Tier hatte auf einer Wiese eine kleine Maus gefangen, die es aber leider auf der Flucht vor mir auf dem Feldweg verlor. Ich konnte also davon ausgehen, dass sich das Tier seine Beute irgendwann wieder holen würde. Und so kam es denn auch. Der kleine Racker traute sich aus der Böschung und sichtete zunächst die Lage:

Anschliessend preschte er vor, schnappte sich die tote Maus und zog sich sofort wieder in die Böschung zurück:

Da ich nicht wirklich sicher war, was für ein Tier das gewesen ist, habe ich mich mit einigen Arbeitskollegen, die Biologie studiert haben, beraten und wir sind zum Schluss gekommen, dass es sich wahrscheinlich um ein Wiesel handeln muss. Die Bilder im entsprechenden Wikipedia-Eintrag bestätigen dies auch.

Das arme Tier ist wahrscheinlich auch ein Opfer des Klimawandels, denn mit seinem prächtigen, weissen Winterfell, war es zumindest diesen Winter im Seeland so gut wie nie getarnt. Wahrscheinlich kann es glücklich sein, diesen Winter überlebt zu haben und nicht in den Fängen eines Raubvogels gelandet zu sein.

Fazit: “This made my day!”

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