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UNIGIS-Modul 7: — Geostatistik

Und schon wieder ist ein Modul vorbei und abgehakt. Nach dem herausfordernden und aufwendigen Modul Interoperabillität schwenkte der UNIGIS-Fokus auf ein eher klassisches GIS-Thema — die Geostatistik. Ein Gebiet, das ich bisher so gut wie gar nicht kannte. Zwar hatte ich an der Uni eine Vorlesung in Statistik und eine in Quantitativer Geographie besucht, doch das ist nun doch schon eine ganze Weile her, so dass nicht mehr allzuviel Wissen vorhanden war. Die ersten einführenden Kapitel drehten sich denn auch um eher einfache Themen wie räumliche Mittelwerte, räumliche Konzentrationen etc. Viel Neues und Aufschlussreiches war da nicht drin. Auch die Aufgaben waren eher einfach und bestanden meist darin, in einer Statistik-Software Werte einzulesen und nach einem Knopfdruck verschiedene statistische Kennzahlen auszulesen. Meist wurde auch noch eine Interpretation verlangt. Diesen ganzen Teil hätte man auch in der Hälfte der Lektionen und Zeit abhandeln können.
Interessanter wurde es dann im zweiten Teil, in dem verschiedene Interpolationsmethoden vorgestellt wurden. Dies war genau das, was mich interessiert hat, da ich hier keinerlei Vorkenntnisse aufzuweisen hatte. Genauer betrachtet wurden die Methoden Local Polynomial, Global Polynomial, IDW, Ordinary und Universal Kriging. Der zu analysierende Datensatz war durchgehend derselbe, so dass die verschiedenen Ergebnisse miteinander verglichen werden konnten. Wie zu erwarten war, ist Geostatistik keine ‘exakte Wissenschaft’. Damit meine ich, dass es keinen klar vorgegebenen Weg zu einer Lösung gibt. Gerade die Arbeit mit den Kriging-Methoden verlangt zunächst nach einer vertieften Betrachtung der vorliegenden Stichprobe um darauf aufbauend die vielen Parameter einzustellen. Hier ist sehr oft ganz einfach auch ein Trial and Error-Vorgehen angesagt: Parameter 1 ändern, Auswirkungen anschauen, Parameter 2 ändern, Auswirkungen anschauen…
Insgesamt war ich mit dem Modul zufrieden, aber wie gesagt hätte ich mir gewünscht, dass der zweite Teil mit den verschiedenen Interpolationsmethoden zugunsten des eher einfachen ersten Teils ausführlicher gestaltet worden wäre.

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