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Bilanz UNIGIS-Modul 1

Die Zeit ist schneller vorbeigegangen als ich dachte und prompt ist das erste UNIGIS-Modul auch schon vorbei. Das Modul trug den Titel ‘Einführung in die Geoinformatik’ und genau darum ging es auch. Zu Beginn stand eine umfassende Begriffsdefinition- und Diskussion von ‘GIS‘ im Zentrum (Definition, Abgrenzung zu anderen Technologien, Inhalte, Branchen etc.). Da ich mich bisher eher als Autodidakt in der GIS-Welt bewegt habe, konnte ich ziemlich stark davon profitieren und auch meine Sichtweise auf das Thema GIS präzisieren uns ausweiten. Danach ging es in die komplexe Welt der Projektionen und räumlichen Bezugssysteme. Hier konnte ich auf einiges Vorwissen zurückgreifen. Allerdings benutze ich in der Praxis fast ausschliesslich das Schweizer Bezugssystem (CH1903), so dass ich feststellen musste, dass mein Umgang mit anderen Systemen doch etwas eingerostet war. Zum Abschluss ging es dann noch in die Richtung aktuelle GIS-Trends und ihre Auswirkungen auf die Gesellschaft und das tägliche Leben, ein sehr spannendes Thema, da ja das Thema ‘Raum’ / ‘räumlicher Bezug’ nicht nur in der Informatikwelt (Google Maps, WhirlWind etc.) immer präsenter wird, sondern auch in anderen Disziplinen wie z.B. Geschichte (s. Schlögel und Mak).

Da ich doch einiges an Vorwissen hatte, war der zeitliche Aufwand für dieses erste Modul sicherlich noch nicht so hoch wie für die folgenden. Da ich allerdings in diesen beiden Monaten doch ein paar Male für längere Zeit von UNIGIS abgelenkt war (Organisation des Seelandcups für meinen Tischtennisverein TTC Brügg und Olympiade (wenn die Schweizer mal so gut sind, musste ich einfach ab und zu zuschauen)), konnte ich die Aufgaben schon erst Ende Februar /Anfang März abschliessen. Zeitlich habe ich sicherlich noch einige Reserven, was sehr beruhigend ist.

Ich habe das gesamte Modul auf der Online-Version des Blackboard absolviert. Zu Beginn hatte ich das Backpack-Programm installiert, um es auszuprobieren. Ich habe aber für mich keinen besonderen Nutzen feststellen können. Da ich über meinen Breitbandanschluss sowieso permanent im Netz bin und für UNIGIS nur an einem PC und an einem Arbeitsplatz arbeite, brauche ich auch keine Mobilitätslösung. Ausserdem läuft mein PC mit einem Linux-System und ich möchte nur sowenig Software wie möglich in der Windows-Emulation laufen lassen. Die Emulation läuft mit VMWare und funktioniert bis jetzt tadellos und fehlerfrei, die Performance ist auch sehr gut. Allerdings haben wir ja bis jetzt in Geomedia noch keine besonders umfangreichen Datensätze bearbeiten müssen. Das wird sich in Zukunft vielleicht noch ändern.

Insgesamt bin mit dem ersten Modul durchaus zufrieden und auch mit den Eigenarten eines Fernstudiums komme gut zurecht, so dass ich für den weiteren Verlauf doch sehr zuversichtlich und auch gespannt bin.

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